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Weltpremiere
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für sinfonisches Blasorchester: die Donau Symphonie kehrt zurück nach Ulm
Ein Konzertabend mit Seltenheitswert erwartet das Publikum am 12. Juli 2026 beim Abschlusskonzert des Internationalen Donaufests in Ulm.
Unter der künstlerischen Gesamtleitung von Franco Hänle bringt die Stadtkapelle Ulm im Einstein-Saal des Congress Centrum Ulm (CCU) die Weltpremiere der Donau Symphonie in der Neufassung für sinfonisches Blasorchester auf die Bühne – ergänzt durch ein Programm, das Klassik, Jazz und zeitgenössische sinfonische Blasmusik zu einem einzigartigen Konzerterlebnis verwebt.
Tickets für So. 12.07.2026 um 19 Uhr sind über den Veranstalter Allgäu Concerts erhältlich. Rabatte, insbesondere für Gruppen, sind verfügbar unter karten@stadtkapelle-ulm.de
Das Programm:
von Gershwin bis Wildhorn
Passend zum festlichen Anlass steht die mitreißende Festive Overture von Dmitri Shostakovich (in der Bearbeitung von Donald Hunsberger) auf dem Programm. Mit New York aus den East Coast Pictures von Nigel Hess folgt eine Originalkomposition für sinfonisches Blasorchester, die den Puls und den Charakter der amerikanischen Ostküste auf die Bühne bringt.
Anschließend erklingt George Gershwins unsterbliche Rhapsody in Blue – ein Meisterwerk, das Jazz und klassische Symphonik auf einzigartige Weise verbindet und seit seiner Uraufführung 1924 nichts von seiner Faszination verloren hat.
Den emotionalen Höhepunkt des Konzerts bildet die Donau Symphonie von Frank Wildhorn in ihrer Neufassung für sinfonisches Blasorchester – neun Sätze, rund eine Stunde Musik, eine Liebeserklärung an den großen Strom Europas.
Komponist:
Frank Wildhorn
Frank Wildhorn ist einer der erfolgreichsten amerikanischen Komponisten der Gegenwart, vor allem bekannt für seine Broadway-Musicals wie Jekyll & Hyde, The Scarlet Pimpernel und Dracula.
Im Jahr 2020 komponierte er im Auftrag des Ulmer Unternehmers und Musikproduzenten Walter Feucht die Donau Symphonie – ein Werk, das in neun Sätzen Klang und Geschichte des Flusses lebendig werden lässt: die Stimme der jungen Donau, ein Jahrtausend menschlicher Überlieferungen, Wien und die Liebe, Jahreszeiten und Tänze.
Im Juli 2024 erlebte das Werk seine Premiere in Ulm durch die Wiener Symphoniker auf dem Münsterplatz.
Nun entsteht dank der großzügigen Unterstützung durch den Unternehmer und Musikproduzenten Walter Feucht eine Neufassung speziell für sinfonisches Blasorchester – und die Stadtkapelle Ulm darf diese erstmalig aufführen.
Orchestrierung:
Kim Scharnberg
Die Übertragung des Werks in die Klangwelt des sinfonischen Blasorchesters liegt in den Händen von Kim Scharnberg, einem der renommiertesten Arrangeure und Orchestratoren im amerikanischen Musiktheater.
Scharnberg, der unter anderem für Broadway-Produktionen und Filmmusiken gearbeitet hat, verfügt über eine außergewöhnliche Klangphantasie und das nötige handwerkliche Können, um das sinfonische Potential des Blasorchesters in all seinen Facetten auszuschöpfen.
Die Neufassung verspricht, die Farben und die emotionale Tiefe der Donau Symphonie neu zu entfalten – diesmal durch das besondere Timbre von Holz- und Blechbläsern sowie Schlagwerk, ergänzt um Klavier, Harfe und Kontrabass.
Solistin am Klavier:
Julia Rinderle
Die Rhapsody in Blue erklingt in dieser Besetzung nicht ohne solistischen Mittelpunkt: Julia Rinderle übernimmt den Klavierpart und bringt dafür alle Voraussetzungen mit.
Die renommierte Pianistin ist bekannt für ihre ausdrucksstarke Spielweise und ihre Affinität zu Werken an der Schnittstelle zwischen Klassik und anderen Genres.
Mit Gershwins Rhapsody in Blue interpretiert sie eines der meistgeliebten Stücke des gesamten Konzertrepertoires – ein Werk, das technische Brillanz mit improvisatorischer Freiheit und jazziger Leidenschaft verbindet.
Das Zusammenspiel mit dem sinfonischen Blasorchester verspricht ein besonderes Klangerlebnis. Darüber hinaus übernimmt Julia Rinderle bei der Donau Symphonie den teils solistischen Klavierpart.
Julia-Rinderle| Fotograf: Andrej-Grilc
Dirigent und künstlerische Gesamtleitung:
Franco Hänle
Verantwortlich für die künstlerische Gesamtleitung dieses außergewöhnlichen Abends ist Franco Hänle, Dozent für Blasorchesterleitung an der Musikhochschule Stuttgart und Dirigent der Stadtkapelle Ulm.
Hänle ist es zu verdanken, dass dieses ambitionierte Projekt überhaupt möglich wird: Er hat an der Neufassung durch Kim Scharnberg mitgewirkt, die Kooperation mit Julia Rinderle eingefädelt und das Orchester auf ein Programm vorbereitet, das höchste Anforderungen an alle Beteiligten stellt.
Als erfahrener Dirigent im sinfonischen Blasmusikbereich weiß er genau, wie er die Klangpalette seines Orchesters auf die Bühne bringt – und wie er ein Programm gestaltet, das Publikum sowie Musikerinnen und Musiker gleichermaßen begeistert.
Franco Hänle | Foto: Stadtarchiv Ulm
Sinfonischen Blasorchester in allen Klangfarben:
Stadtkapelle Ulm
Die Stadtkapelle Ulm ist das klangliche Herzstück dieses Konzertabends. Seit vielen Jahren hat sich das aus ambitionierten Amateurmusikern bestehende Orchester fest in der Höchststufe etabliert.
Als modernes sinfonisches Blasorchester vereint sie eine Klangpalette von bemerkenswerter Tiefe: die gesanglichen Linien und virtuosen Läufe der Holzbläser, den samtigen Glanz der Hörner, die Strahlkraft der Trompeten, die vokale Innigkeit der Euphonien, das dunkle Fundament der Tuben – und das farbenreiche Schlagwerk, das weit über bloßen Rhythmus hinausgeht.
Unter den über 80 Musikerinnen und Musiker sind eine Reihe von ausdrucksstarken Solisten, die insbesondere bei der Donau Symphonie vielfältig in Erscheinung treten. Die Stadtkapelle Ulm zeigt mit diesem Konzert einmal mehr, welch enormes klangliches und emotionales Potential in der sinfonischen Blasmusik steckt.
Stadtkapelle Ulm | Foto: Stadtarchiv Ulm
Konzerttipp:
Weltpremiere
Das Konzert bildet den Abschluss des Internationalen Donaufests 2026 – einem der bedeutendsten Kulturfestivals der Region.
Tickets sind über den Veranstalter Allgäu Concerts erhältlich. Rabatte, insbesondere für Gruppen, sind verfügbar unter: karten@stadtkapelle-ulm.de
Sonntag, 12. Juli 2026 | 19:00 Uhr | Einstein-Saal, CCU Ulm
Dieses Konzert sollte man nicht verpassen – eine solche Kombination aus Weltpremiere, hochkarätiger Solistin und ambitioniertem Programm ist im sinfonischen Blasmusikbereich alles andere als alltäglich!
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